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 Zustand vor der Restaurierung

Die Zeit ist nicht spurlos an der Dämpfanlage vorübergegangen. Über drei Jahrzehnte Betrieb, Schäden durch vom Vollernter aufgelesene Steine zwischen den Kartoffeln, Sand, Wasser und zuletzt nur noch Wind und Wetter hatten ihre Spuren hinterlassen.

Die Farblackierung war verwittert, Rost hatte vielen Stahlprofilen und Blechen zugesetzt. Auch im Inneren hatten der Dampf und die stete Feuchtigkeit nicht nur die Kessel in Mitleidenschaft gezogen. Die etwa 70 Glasscheiben in den Fenstern waren über die Jahre fast alle gesplittert und zuletzt seit der Stilllegung der Anlage nur noch notdürftig abgedichtet worden. Die Zementplatten auf dem Dach wie an der Fassade zeigten vielfach Risse. Dadurch hatte sich Regenwasser an verschiedenen Stellen seinen Weg ins Innere gebahnt und vor allem an der Nord- und Westseite die Bodendielen stark in Mitleidenschaft gezogen, so dass sie nicht mehr standsicher waren. Der Trichter unter den vier Kesseln war ebenso wie manche andere stark beanspruchte Teile aus der Verankerung gerissen und von Rissen und Löchern durchzogen. Die Treppenwangen hatten sich aus der Verankerung gelöst, die Metallstufen waren teilweise stark korrodiert.

rostiger Kessel, unrestauriert
 

 

Der zu Wartungszwecken vorgesehene Außenstand am Elevator ließ sich schon seit längerer Zeit nicht mehr betreten, denn die Bodendielen aus Holz – völlig verwittert – fehlten teilweise bereits, so dass die dortige kleine Leiter praktisch frei schwebend nur noch an zwei rostigen Schrauben hing.

Leiter auf dem Außenstand, unrestauriert

 
Die beweglichen Teile der Anlage hingegen waren noch voll funktionsfähig. Alle Scharniere an Klappen und Öffnungen sowie Räder und Drehelemente hatten gut eingefettet der Witterung trotzen können.

 

   

Die vier Dampffässer und ...

 

... der Kessel mit Ölbrenner vor der Restaurierung.

 

 

 

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Dämpfanlage Stöckse | info@daempfanlage.de